Beste Craps Online Casinos Österreich: Was die Konzession bedeutet und wer liefern darf

Updated September 2026
Licensed
usAvailable in US
Fast payouts
18+ Only

Stand der Daten: 30 September 2026 · Geprüft gegen das österreichische Glücksspielgesetz (GSpG) und die Konzessionsliste des Bundesministeriums für Finanzen (BMF).

Beleuchteter Spieltisch mit Karten, von oben gesehen — beste craps online casinos österreich
Der Oberste Gerichtshof erklärte am 22. Juni 2021 (1 Ob 229/20p) Spielverträge mit einem ausländischen Online-Casino für unwirksam.

Wer nach „Craps online in Österreich“ sucht, landet fast immer bei Seiten, die Malta-Lizenzen vorzeigen, mit Willkommenspaketen werben und den Eindruck erwecken, das sei alles ganz normal. In Österreich ist es das nicht. Das Glücksspielgesetz kennt für Online-Glücksspiel eine einzige Konzession, und die hält win2day. Alles andere ist Glücksspiel ohne österreichische Konzession, und die Rechtslage dazu hat der Oberste Gerichtshof (OGH) in mehreren Grundsatzentscheidungen klargestellt. Diese Seite arbeitet die Konsequenzen auf — welche Anbieter liefern dürfen, welche Limits gelten, welche Spiele überhaupt auf dem genehmigten Portal laufen, und was im Streitfall für den Spieler auf dem Spiel steht.

Die Rechtslage: Warum „beste Craps Online Casinos“ in Österreich eine schmale Liste ist

Das Glücksspielgesetz (GSpG) regelt Glücksspiel in Österreich seit 1989, mit der Online-Lotterien-Erweiterung 2010 in § 12a. Für Online-Casino-Spiele — und Craps fällt, vermittelt über digitale Würfeltische, genau darunter — gilt ein Konzessionsmodell mit nur einem Platz. Diese eine Konzession hält die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz Rennweg 44, 1038 Wien. Sie betreibt das Portal win2day. Die Konzession für elektronische Lotterien läuft bis 30. September 2027.

Gerichtssaal mit leerer Richterbank und Holzvertäfelung im Morgenlicht — beste craps online casinos österreich
Die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe unter (01) 544 13 57 ist von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr erreichbar.

Daran ändert sich bis dahin nichts, und die Gerichte haben diese Lesart mehrfach bestätigt. Am 22. Juni 2021 erklärte der OGH in der Entscheidung 1 Ob 229/20p Spielverträge mit einem ausländischen Online-Casino für unwirksam, weil in Österreich nur win2day über eine gültige Lizenz für Internet-Glücksspiel verfüge. Der Kläger in diesem Verfahren erhielt rund eine Million Euro zurück. Am 25. Juni 2021 entschied der OGH zugunsten einer Klägerin aus dem Burgenland, die von der ElectraWorks Limited (Marke bwin, Sitz Gibraltar) rund 73.000 Euro Spielverluste zurückverlangte — auch hier waren die Spielverträge nichtig.

Das ist nicht ein Gericht, das sich einmal verheddert hat. Es ist eine Linie, die sich durchzieht. Mr Green wurde Ende 2021 in Österreich verurteilt, einem in Österreich wohnhaften Spieler die verlorenen Einsätze zurückzuzahlen, weil Mr Green über keine österreichische Glücksspielkonzession verfügte. Die Verurteilung wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung von Mr Green erfolglos blieb. Ein Verfahren gegen bet-at-home, eingeleitet 2011, in dem ein Spieler rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verluste zurückforderte, ging über das Oberlandesgericht Linz bis zum OGH; der OGH verwies die Sache mehrfach an die erste Instanz zurück, der Anspruch selbst blieb bestehen.

Wer in Österreich mit Wohnsitz Online-Casino spielt und nicht win2day benutzt, schließt also keinen vollstreckbaren Vertrag. Das hat eine praktische Seite: Die Spielerin kann ihr Geld zurückfordern, der Anbieter aber im Grundsatz auch — der Vertrag ist nichtig in beide Richtungen. Genau diese Wechselseitigkeit hat der Europäische Gerichtshof in der Rechtssache C-77/24 (Wunner, 15. Jänner 2026) bestätigt: Es gilt das Recht des Landes, in dem der Spieler wohnt. Wer in Österreich wohnt und bei einem ausländischen Anbieter spielt, spielt nach österreichischem Recht — auch wenn der Anbieter in Malta oder Gibraltar sitzt.

Strafen aus § 52 GSpG und § 168 StGB treffen dabei die Anbieter, nicht die Spielerin. Wer also in Österreich mit Wohnsitz bei einem Malta-lizenzierten Anbieter spielt, begeht keine Straftat. Das macht das Ganze aber nicht zu einer Geschäftsgrundlage. Wer dort gewinnt, hat ein wackeliges Anrecht auf Auszahlung; wer dort verliert, muss prozessieren, um sein Geld zurückzubekommen. Beide Zustände kosten Nerven.

Was die geplante Reform ändern würde — und warum sie noch nicht gilt

Am 4. August 2026 hat das Bundesministerium für Finanzen den Gesetzesentwurf zur Novelle des Glücksspielgesetzes der Europäischen Kommission zur Notifizierung übermittelt. Danach gilt eine dreimonatige Stillhaltefrist — bis Mitte November 2026, vor deren Ablauf keine parlamentarische Beschlussfassung erfolgen kann. Der Entwurf sieht eine unabhängige Aufsichtsbehörde und offene Online-Konzessionen mit fünf Jahren Laufzeit ab 1. Oktober 2027 vor.

Das ist ein Entwurf, kein Gesetz. Solange das Parlament nicht zugestimmt hat und die Konzessionen nicht ausgeschrieben sind, bleibt § 12a GSpG in der heute geltenden Fassung in Kraft — mit win2day als einzigem Inhaber. Eine Malta-Lizenz, eine Gibraltar-Lizenz, eine Curaçao-Lizenz: All das bleibt in Österreich für Online-Casinos irrelevant, bis und sofern die Reform greift. Wer jetzt spielt, spielt nach dem, was heute gilt.

Spielerschutz und Limits: Was win2day vorschreibt — und warum es nirgendwo sonst greift

Das GSpG kennt keine festen gesetzlichen Einsatz- oder Einzahlungslimits für Online-Glücksspiel. Limits setzt der konzessionierte Anbieter, und das ist win2day. Wer dort spielen will, muss vor Spielbeginn ein wöchentliches Einzahlungslimit und ein tägliches Spielzeitlimit setzen. Beide Limits sind nicht frei wählbar im Sinne eines Knopfes, sondern eine Selbsterklärung, die das System durchsetzt. Wer unter 26 ist, dem wird ein niedrigeres wöchentliches Limit aufgezwungen — exakt jene Spielergruppe, die der Gesetzgeber besonders schützen will.

Spielpause und Selbstsperre sind die beiden Schutzmechanismen, die win2day verpflichtend anbietet. Die Spielpause ist eine zeitlich befristete Sperre, die der Spieler selbst setzt. Die Selbstsperre geht weiter und führt zu einem Eintrag im Sperrsystem, das win2day intern führt. Wer sich selbst gesperrt hat, kann nicht spielen. Das ist keine Sonnenblumenwiese, sondern eine Schicht aus Pflichten, die das System trägt.

Die Bundesstabsstelle für Spielerschutz (§ 1 Abs. 4 GSpG) ist die behördliche Anlaufstelle; die operative Beratung macht Spielsuchthilfe. Die telefonische Beratung von Spielsuchthilfe unter (01) 544 13 57 ist von Montag bis Freitag zwischen 10.00 und 13.00 Uhr erreichbar. Persönliche Termine sind von Montag bis Samstag zwischen 8.00 und 20.00 Uhr möglich. Das ist die eine Nummer, die in jeder Auflistung österreichischer Hilfsangebote auftaucht.

Was die Selbstsperre bei win2day nicht ist: ein Register, das auch für ausländische Anbieter gilt. Wer sich bei win2day sperrt, ist auf win2day gesperrt. Wer bei bet365, Mr Green oder LeoVegas spielt, ist dort nicht gesperrt — schon weil diese Anbieter in Österreich keine Konzession haben und das österreichische Sperrsystem nicht mitlesen können. Das ist die Schattenseite des Monopols: Solange es nur einen Anbieter gibt, gibt es auch nur ein Sperrsystem. Wer zwischen Anbietern wechselt, fängt bei jedem Anbieter neu an.

Identitätsumriss und Steuer: Was der konzessionierte Anbieter voraussetzt

win2day verlangt eine vollständige Identitätsprüfung. Vorname, Nachname, Geburtsdatum, österreichische Wohnsitzadresse, Ausweis. Das ist keine Schikane, sondern die Lizenzbedingung: Wer in Österreich Glücksspiel anbietet, muss wissen, wer spielt, und wer spielt, muss volljährig sein. Wer das nicht möchte, ist bei win2day falsch.

Bezahlt wird in Euro. win2day nimmt Bankkarten, eps-Überweisung, E-Wallets und paysafecard. Kryptowährungen sind kein Thema, und das ist auch keine verpasste Chance, sondern eine Lizenzbedingung: Das GSpG verlangt nachvollziehbare Geldflüsse, und Krypto lässt sich in diesem Rahmen nicht abbilden. Wer mit Bitcoin oder Ether einzahlen will, ist auf einem konzessionierten Portal falsch und damit wieder bei einem Anbieter ohne österreichische Lizenz.

Gewinne aus Glücksspiel sind in Österreich für private Spieler grundsätzlich einkommensteuerfrei. Das ist nicht „weil man ja so wenig gewinnt“, sondern eine bewusste Entscheidung des Steuerrechts. Ein Spieler, der Craps als Beruf betreibt und davon lebt, kann sehr wohl Einkünfte aus Gewerbebetrieb erzielen und damit steuerpflichtig werden. Für den Gelegenheitsspieler heißt das: Gewinne, die bei win2day ausgezahlt werden, kommen netto auf das Konto. Wer auf einer ausländischen Seite spielt, bekommt das Geld unter Umständen erst nach einem Rechtsstreit — und ob es dann noch steuerfrei ist, hängt am Einzelfall. Steuerberater fragen.

Craps selbst: Wie das Spiel funktioniert und warum die meisten Wetten den Spieler langsam fressen

Craps ist ein Würfelspiel, das mit zwei sechsseitigen Würfeln gespielt wird. Die Würfel sind rot, durchsichtig und haben scharfe, nicht abgerundete Kanten mit den Augen als großen weißen Kreisen. Das ist nicht Dekoration, sondern Funktionalität: Craps lebt davon, dass man sehen kann, dass die Würfel fair fallen. Wer auf einer Live-Plattform spielt, schaut auf einen Würfelbecher mit Kamera; wer auf einer digitalen Variante spielt, vertraut einem Zufallsgenerator.

Der Spielablauf ist älter als die meisten Casinos, die es heute beherbergen. Craps entwickelte sich in den USA aus dem europäischen Würfelspiel Hazard. Bernard de Mandeville brachte Craps 1813 als vereinfachte Version des englischen Hazard-Spiels nach New Orleans. John H. Winn führte um 1907 das Don’t-Pass-Wettfeld ein, was faire Würfelnutzung im Casino förderte — der Grund, warum das moderne Craps keine geschobenen Würfel mehr braucht. Der Name „Craps“ geht auf das Wort „crabs“ für die Verlustzahlen im Spiel Hazard zurück, das über „creps“ zu „craps“ wurde. So viel zur Etymologie.

Beim ersten Wurf gewinnt der Shooter sofort mit der Augensumme 7 oder 11 (ein „Natural“) und verliert sofort bei 2, 3 oder 12 („Crap“). Bei 4, 5, 6, 8, 9 oder 10 wird diese Zahl zum „Point“, und der Shooter würfelt so lange weiter, bis entweder der Point noch einmal fällt (gewonnen) oder eine 7 fällt, bevor der Point erneut fällt (verloren). Die Sieben fällt bei zwei Würfeln mit einer Wahrscheinlichkeit von 6 zu 36, also rund 16,67 Prozent, und ist damit das häufigste Ergebnis; die Zahlen 2 und 12 sind mit je 1 von 36 am seltensten.

Hausvorteile der Standardwetten — wo Craps den Spieler am wenigsten und wo am meisten schröpft

Die Pass-Wette zahlt 1 zu 1 aus und hat einen Hausvorteil von 1,41 Prozent. Die Don’t-Pass-Wette liegt bei 1,40 Prozent laut deutschsprachiger Wikipedia; die englischsprachige Variante nennt 1,36 Prozent — ein Beispiel dafür, dass selbst die Standardwerte zwischen Quellen leicht abweichen. Beide Wetten sind die unteren Enden des Hauskorridors.

Odds-Wetten auf den Point zahlen je nach Punkt unterschiedlich aus: 2 zu 1 bei 4 oder 10, 3 zu 2 bei 5 oder 9, 6 zu 5 bei 6 oder 8. Diese Odds-Wetten haben einen Hausvorteil von 0 Prozent — sie sind die einzigen Wetten am Craps-Tisch, bei denen das Casino langfristig nichts verdient. Deswegen werden sie auch nur zusätzlich zu einer Pass- oder Don’t-Pass-Wette angeboten, nie als eigenständige Wette.

Die Place-Wette auf 6 oder 8 zahlt 7 zu 6 aus und hat einen Hausvorteil von 1,52 Prozent. Die Place-Wette auf 5 oder 9 hat einen Hausvorteil von 4,00 Prozent. Eine Any-Seven-Wette zahlt 4 zu 1 aus, hat aber mit 16,67 Prozent den höchsten Hausvorteil unter den gängigen Craps-Wetten — fast jeder siebte Wurf geht verloren, plus ein Hausvorteil von einem Sechstel des Einsatzes.

Funktionsweise am virtuellen Tisch — und warum die meisten Online-Varianten nicht Craps heißen, was sie spielen

Wer auf win2day spielt, findet Craps nicht als eigene Kategorie im Spielportfolio — win2day führt digitale Würfel- und Kartenspiele, aber das Sortiment an Craps-Varianten ist schmal. Wer auf einer Malta-lizenzierten Plattform spielt, findet typischerweise zwei Craps-Varianten: eine RNG-Version (Random Number Generator), die gegen einen Computerwürfeltisch läuft, und eine Live-Dealer-Version, die gegen einen echten Croupier mit echten Würfeln läuft.

Person am Laptop liest eine Übersichtsseite zu Glücksspielen im Internet — beste craps online casinos österreich
Seit 4. August 2026 liegt die geplante GSpG-Novelle zur Notifizierung in Brüssel.

Die RNG-Variante ist schnell, aber langweilig: ein Computer würfelt, der Spieler klickt, der Bildschirm zeigt das Ergebnis. Die echten Würfel fehlen. Die Live-Dealer-Variante ist näher am Casino-Erlebnis: ein Croupier wirft die Würfel über mehrere Kameras, der Spieler sieht das Ergebnis in Zeitlupe, der Croupier gibt die Wetten mit dem Stick aus. Das ist näher dran — und es ist das, was Spieler auf win2day derzeit am seltensten bekommen.

Die Konzession und der Vergleich: Was auf win2day läuft — und warum die Vergleichstabelle kurz ausfällt

Die Idee einer „Top-10-Liste der besten Craps Online Casinos in Österreich“ hat einen Schönheitsfehler: Es gibt auf dem konzessionierten Portal genau einen Anbieter, und der führt Craps in einem schmalen Rahmen. Wer die Seite trotzdem sucht, will wissen, was win2day liefert und was die anderen Anbieter liefern, die auf dem österreichischen Markt sichtbar sind. Die Antwort auf beides gehört hierher.

win2day ist die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H., Rennweg 44, 1038 Wien. Das ist die eine Konzession, die es für Online-Glücksspiel in Österreich gibt, und sie läuft bis 30. September 2027. Was dort läuft, läuft legal. Was nicht dort läuft, läuft ohne Konzession.

Vergleichstabelle: Wer auf dem österreichischen Markt sichtbar ist und welchen Status er hat

Marke Status in Österreich Gerichtliche Feststellungen Subject Support Craps im Angebot
win2day Konzession für elektronische Lotterien nach § 12a GSpG, bis 30. September 2027 – – Schmal, primär digitale Würfel- und Kartenspiele
Mr Green Keine Konzession für Online-Casino-Spiele OGH-Verurteilung Ende 2021, rechtskräftig 13. April 2022: Rückzahlung der Spielverluste an österreichischen Spieler – –
bet-at-home Keine Konzession für Online-Casino-Spiele OGH-Verfahren seit 2011, aktuell rund 950.000 Euro Spielverluste eines Spielers; OGH verwies mehrfach an die erste Instanz zurück – –
bwin Keine Konzession für Online-Casino-Spiele OGH-Entscheidung 25. Juni 2021: Spielverträge nichtig, rund 73.000 Euro zurück an Spielerin aus dem Burgenland – –
bet365 Keine Konzession für Online-Casino-Spiele Betrieben von Hillside (Gibraltar) Ltd, Remote-Glücksspiellizenzen RGL Nr. 76, 78, 129 und 130 – –
Lottoland Keine Konzession für Online-Casino-Spiele Betrieben von EU Lotto Ltd, Lizenzen Betting RGL Nr. 066 und Gaming RGL Nr. 085 – –
LeoVegas Keine Konzession für Online-Casino-Spiele LeoVegas Gaming PLC, Malta; britische Gambling Commission unter Kontonummer 39198 – –
Tipico Keine Konzession für Online-Casino-Spiele Tipico Group Ltd., Malta, eingetragen unter C75334 – –
Betway Keine Konzession für Online-Casino-Spiele Betway Limited, Malta; britische Gambling Commission unter Kontonummer 39372 – –
Tipp3 Sportwetten-Konzession nach dem niederösterreichischen Wettgesetz, keine Online-Casino-Konzession – – –

Diese Tabelle liest sich auf den ersten Blick wie eine Liste von „Anbietern, die nicht in Frage kommen“. Das ist sie auch. Sie ist hier, weil Spieler in Österreich diesen Marken begegnen — auf Werbeplätzen, in sozialen Medien, in Affiliate-Listen, in Bonusangeboten per E-Mail. Sie zu verschweigen wäre redaktionell schlampig; sie zu beschreiben, ohne die Rechtslage zu nennen, wäre unverantwortlich.

win2day ist der einzige Eintrag in dieser Tabelle, bei dem ein österreichischer Spieler mit Wohnsitz ein Online-Casino nutzt, ohne ein rechtliches Risiko einzugehen. Alle anderen Marken sind sichtbar, aber nicht legal in Österreich für Online-Casino-Spiele. Die Spalte „Craps im Angebot“ bleibt absichtlich leer für die nicht-konzessionierten Marken: Hier zählt, was der Anbieter in Österreich anbieten darf, nicht, was er auf anderen Märkten anbietet.

Einzelbetrachtung: Was win2day liefert — und warum die Werbung anderswo mehr verspricht

Win2day ist die operative Adresse der Österreichischen Lotterien. Das Portal ist nach dem GSpG als „elektronische Lotterie“ konzessioniert, was technisch bedeutet, dass die Spiele auf einer zentralen Plattform laufen, einer Aufsicht unterliegen und einer Spielabgabe unterliegen. Die Spieleauswahl ist nicht der breite Strom internationaler Casinos, sondern ein zugeschnittenes Set: Digitale Lotterien, Keno, Bingo, Würfel- und Kartenspiele,Slots und Sportwetten-Punkte.

Die Limits, die win2day setzt, sind im GSpG-Rahmen nicht spezifiziert, sondern werden vom Anbieter im eigenen Hausrecht festgelegt. Konkret heißt das: Wer dort spielen will, setzt sich selbst ein wöchentliches Einzahlungslimit und ein tägliches Spielzeitlimit. Beide Limits sind nicht „frei nach oben offen“, sondern gedeckelt. Wer unter 26 ist, bekommt ein strengeres wöchentliches Limit aufgezwungen — die jugendliche Spielerschaft steht unter zusätzlichem Schutz.

Win2day ist nicht der Ort, an dem ein Spieler mit großem Budget die ganze Nacht durchspielt. Die Plattform ist auf den legalen österreichischen Markt zugeschnitten, auf Privatkunden, auf Selbsterklärung. Wer dort spielt, akzeptiert diese Architektur mit.

Mr Green: Ohne Konzession, mit einer Verurteilung

Mr Green Limited ist ein schwedischer Anbieter mit langer Geschichte und mehreren EU-Lizenzen — keine davon österreichisch. Für österreichische Spieler mit Wohnsitz bedeutet das: Wer dort spielt, schließt einen Spielvertrag, der nach österreichischem Recht nichtig ist. Was das praktisch heißt, hat der OGH im Dezember 2021 festgestellt: Spieler bekommen ihr Geld zurück.

Ende 2021 wurde Mr Green in Österreich dazu verurteilt, einem in Österreich wohnhaften Spieler die verlorenen Einsätze zurückzuzahlen, da Mr Green über keine österreichische Glücksspielkonzession verfügte. Die Verurteilung wurde am 13. April 2022 rechtskräftig, nachdem die Berufung von Mr Green erfolglos blieb. Es ist eine Verurteilung in einem konkreten Fall; sie ist kein Pilotverfahren, das automatisch jedem anderen Spieler Geld zurückbringt. Wer bei Mr Green gespielt und verloren hat, muss selbst klagen. Aber das Material, an dem der Anwalt ansetzt, ist da: Die Spielverträge sind nichtig, der Anspruch steht im Raum.

bet-at-home: Ein Verfahren, das seit 2011 läuft

bet-at-home ist eine Marke der bet-at-home Internet Ltd. mit Sitz in Malta. Die Konzession ist eine maltesische, keine österreichische. Wer in Österreich wohnt und dort spielt, hat ein Problem, das älter ist als die meisten hier beschriebenen Verfahren.

Ein Spieler klagte gegen bet-at-home auf Rückzahlung von rund 950.000 Euro Online-Roulette-Verlusten aus einem 2011 eingeleiteten Verfahren. Das Oberlandesgericht Linz entschied zugunsten des Spielers. Danach verwies der Oberste Gerichtshof die Sache mehrfach an die erste Instanz zurück. Das Verfahren ist 15 Jahre alt und noch nicht abgeschlossen. Es zeigt das eine Muster, das alle diese Fälle zeigen: Der Anspruch steht, der Weg zum Geld ist lang.

bwin: 73.000 Euro zurück nach Burgenland

bwin ist eine Marke der ElectraWorks Limited, Sitz Gibraltar. Auch hier: keine österreichische Konzession für Online-Casino-Spiele, sehr wohl aber Marketing und Werbung in Österreich.

Am 25. Juni 2021 entschied der Oberste Gerichtshof, dass Spielverträge mit unlizenzierten Online-Glücksspielanbietern nichtig sind. Eine Frau aus dem Burgenland erhielt daraufhin von ElectraWorks rund 73.000 Euro Spielverluste zurück. Das ist der Fall, der oft zitiert wird, wenn die OGH-Linie zu Online-Casinos erklärt wird — er hat das Schlagwort „Spielverträge mit unlizenzierten Anbietern sind nichtig“ in den österreichischen Medien verankert.

bet365: Gibraltar-Lizenz, österreichische Adresse fehlt

bet365 wird von Hillside (Gibraltar) Ltd betrieben, Unit 1.1, First Floor, Waterport Place, 2 Europort Avenue, Gibraltar. Das Unternehmen hält die Remote-Glücksspiellizenzen RGL Nr. 76, 78, 129 und 130. Diese Lizenzen decken Casino und Sportwetten ab. Es sind britische Gibraltar-Lizenzen, keine österreichische Konzession.

Wer dort in Österreich spielt, bekommt keinen österreichischen Spielerschutz. Die Limits, die Selbstsperre, das verpflichtende Einzahlungslimit — all das gibt es auf der Gibraltar-Plattform nicht in der Form, wie es win2day anbietet. Es gibt eigene Spielerschutzregeln, die in Großbritannien gelten; sie gelten in Österreich nicht.

Lottoland: Lotterien aus Gibraltar, Casino ohne Konzession

Lottoland wird von EU Lotto Ltd betrieben, Office Suite A, Ocean Village Promenade, Gibraltar. Das Unternehmen hält die Lizenzen Betting RGL Nr. 066 und Gaming RGL Nr. 085, die auch die Marken Lottohelden und Sorte Online abdecken. Lottoland ist in Österreich bekannt als Zweitlotterie-Anbieter, also als Plattform, auf der man auf die Auslosung anderer Lotterien wetten kann. Online-Casino-Spiele sind auf Lottoland eine andere Sache: Dafür gibt es in Österreich keine Konzession.

LeoVegas, Tipico, Betway: Malta, ohne österreichische Konzession

LeoVegas Gaming PLC sitzt in Sliema, Malta, hält bei der britischen Gambling Commission unter Kontonummer 39198 aktive Fernglücksspiel-Lizenzen. Tipico Group Ltd. ist in St. Julian’s, Malta eingetragen unter C75334. Betway Limited sitzt in Gzira, Malta, Kontonummer 39372 bei der britischen Gambling Commission. Das sind drei Malta-Anbieter, drei britische Lizenzen, null österreichische Konzessionen. Die britische Gambling Commission reguliert den britischen Markt, nicht den österreichischen. Wer dort in Österreich spielt, hat wieder einen nichtigen Vertrag.

Tipp3: Sportwetten-Konzession, kein Online-Casino

Tipp3 ist die Sportwettenmarke der Österreichischen Sportwetten Gesellschaft m.b.H., Rennweg 44, 1038 Wien, eingetragen im Firmenbuch beim Handelsgericht Wien unter FN 196645i. Tipp3 hat eine Konzession nach dem niederösterreichischen Wettgesetz für Sportwetten, aber keine Konzession für Online-Casino-Spiele. Die Sportwetten-Konzession ist Ländersache, nicht Bundesrecht; die Online-Casino-Konzession ist Bundesrecht und liegt bei win2day.

Wer Tipp3 mit Online-Casino verwechselt, liegt falsch. Tipp3 ist ein Wettanbieter, kein Casino. Die Online-Casino-Spiele der Österreichischen Lotterien-Gruppe laufen auf win2day, nicht auf Tipp3.

Was eine Werbeaussage wert ist, und was ein Verlust kostet: Die Rechnung

Wer bei einem nicht-konzessionierten Anbieter spielt, sieht dort Werbung. „100 Prozent Bonus bis 500 Euro.“ „200 Freispiele.“ „Cashback jede Woche.“ Diese Angebote stehen in österreichischen Medien, in Sportwetten-Werbung, in Influencer-Posts. Sie sind keine Erfindung, aber sie sind auch nicht das, was der österreichische Spieler am Ende bekommt.

Wer bei einem nicht-konzessionierten Anbieter 500 Euro einzahlt und den Bonus annimmt, schließt einen Vertrag, der nach österreichischem Recht nichtig ist. Das heißt: Der Spieler kann sein Geld zurückfordern, muss es aber tun. Es heißt auch: Der Anbieter kann im Grundsatz die Gewinne zurückfordern, die er ausgezahlt hat — die Nichtigkeit gilt in beide Richtungen. Wer dort 1.000 Euro gewinnt und 800 Euro auszahlt, hat womöglich einen Anspruch auf die restlichen 200 Euro, riskiert aber gleichzeitig, dass der Anbieter die 800 Euro zurückfordert. So sieht ein Markt ohne Konzession aus.

Wer bei win2day spielt, bekommt einen anderen Vertrag: einen nach GSpG wirksamen, mit Limits, mit Selbstsperre, mit Beratungshotline. Die Spielauswahl ist schmaler, der Bonus ist anders geschnitten, die AGB sind strenger. Wer dort verliert, hat verloren und kann nicht klagen — die Verträge sind gültig. Wer dort gewinnt, bekommt das Geld, weil der Anbieter in Österreich konzessioniert ist und das Geld auf einem österreichischen Konto landet.

Was sich an den Limits ablesen lässt — die Rechnung für das wöchentliche Einzahlungslimit

win2day verlangt von jedem Spieler die Setzung eines wöchentlichen Einzahlungslimits. Wer unter 26 ist, bekommt ein niedrigeres Limit aufgezwungen. Wer älter ist, wählt selbst. Das Limit ist eine Selbsterklärung, die das System durchsetzt — wer das Limit erreicht hat, kann in der laufenden Woche nicht weiter einzahlen.

Die Rechnung, die sich aus diesem Limit ergibt, ist einfach: Wer ein wöchentliches Limit von 100 Euro setzt, kann in der Woche 100 Euro einzahlen und nicht mehr. Wer unter 26 ist und das niedrigere aufgezwungene Limit hat, kommt mit weniger Euro pro Woche aus. Wer bei einem ausländischen Anbieter spielt, hat diese Limits nicht — die GSpG-Limits gelten nur auf konzessionierten Portalen. Wer dort hohe Beträge einzahlt, hat keinen Schutzwall.

Das ist die Logik hinter dem GSpG-Monopol: Wer in Österreich spielt, soll unter Bedingungen spielen, die das System schützen. Wer sich für ein nicht-konzessioniertes Portal entscheidet, entscheidet sich gegen den Schutz.

Wer was spielen sollte: Drei Profile, drei Wege

Der Spieler mit österreichischem Wohnsitz und Craps-Affinität hat drei Wege — und jeder Weg hat seinen Preis.

Der erste Weg ist win2day. Wer dort spielt, spielt legal, mit Limits, mit Selbstsperre, mit der Möglichkeit, sich sperren zu lassen und Hilfe zu holen. Das Craps-Angebot ist schmal — eine oder zwei digitale Varianten, kein Live-Croupier. Wer das sucht, was win2day liefert, ist auf win2day richtig.

Der zweite Weg ist ein nicht-konzessionierter Anbieter. Das kann ein bekannter Name sein wie bet365 oder LeoVegas, mit Live-Croupier, mit Craps-Tischen rund um die Uhr, mit einem breiteren Spielportfolio. Es kann auch eine kleinere Malta-Marke sein, mit aggressiverem Marketing. Wer diesen Weg geht, geht ein Risiko ein: Die Spielverträge sind nichtig, das Geld ist weg, wenn der Anbieter nicht freiwillig auszahlt. Wer dort gewinnt, hat im Grundsatz einen Anspruch auf Auszahlung — aber der Anbieter kann theoretisch zurückfordern. Wer dort verliert, kann klagen, aber die Klage dauert.

Der dritte Weg ist, nicht zu spielen. Wer in Österreich Craps spielen will und keinen konzessionierten Anbieter findet, der das Spiel in der Form anbietet, die er sucht, kann auf das Spiel verzichten. Das ist nicht die Werbeaussage, die in Bonusangeboten steht; das ist die Konsequenz aus der Rechtslage. Wer sich für diesen Weg entscheidet, spart Geld und vermeidet die Klage.

Häufige Fragen zu Craps Online Casinos in Österreich

Ist „Craps in Online Casinos“ in Österreich legal?

Legal ist Online-Casino in Österreich nur auf win2day, weil die Österreichische Lotterien die einzige Konzession für elektronische Lotterien nach § 12a GSpG hält. Jedes andere Online-Casino — Malta-lizenziert, Gibraltar-lizenziert oder offshore — ist für österreichische Spieler mit Wohnsitz nicht konzessioniert. Die Spielverträge mit solchen Anbietern sind nach OGH-Rechtsprechung nichtig. Das gilt seit der Entscheidung 1 Ob 229/20p vom 22. Juni 2021 durchgehend.

Welcher Anbieter hat in Österreich eine Konzession für Online-Glücksspiel?

Die Österreichische Lotterien Gesellschaft m.b.H. mit Sitz Rennweg 44, 1038 Wien, betreibt win2day. Die Konzession für elektronische Lotterien nach § 12a GSpG läuft bis 30. September 2027. Es gibt keine weitere Konzession für Online-Casino-Spiele in Österreich. Geplant ist, ab 1. Oktober 2027 offene Online-Konzessionen zu vergeben, wenn die Reform des Glücksspielgesetzes in Kraft tritt.

Kann man Verluste bei einem Online-Casino ohne österreichische Konzession zurückfordern?

Ja, nach der OGH-Rechtsprechung. Der OGH hat in mehreren Entscheidungen festgestellt, dass Spielverträge mit nicht-konzessionierten Anbietern nichtig sind. Spieler können ihre Verluste zurückfordern — wie im Verfahren gegen Mr Green, das Ende 2021 entschieden und am 13. April 2022 rechtskräftig wurde, oder im Verfahren gegen ElectraWorks (bwin), in dem eine Spielerin aus dem Burgenland rund 73.000 Euro erhielt. Der Weg zum Geld ist eine Klage, der Ausgang hängt am Einzelfall und am Anbieter.

Welche Limits gelten bei win2day?

win2day verlangt von jedem Spieler ein wöchentliches Einzahlungslimit und ein tägliches Spielzeitlimit. Spieler unter 26 Jahren wird ein niedrigeres wöchentliches Limit aufgezwungen. Zusätzlich gibt es Spielpause und Selbstsperre als verpflichtende Schutzmechanismen. Diese Limits gelten nur auf win2day, nicht auf nicht-konzessionierten Portalen.

Muss man Casino-Gewinne in Österreich versteuern?

Gewinne aus Glücksspiel sind für private Spieler in Österreich grundsätzlich einkommensteuerfrei. Das gilt auch für Gewinne aus Online-Casino-Spielen auf win2day. Wer Glücksspiel als Beruf betreibt, kann mit Einkünften aus Gewerbebetrieb steuerpflichtig werden. Die Operator-Abgaben (Glücksspielabgabe) sind keine Spielsteuer, sondern eine Abgabe des Anbieters.

Was ändert die geplante Reform des Glücksspielgesetzes?

Der Entwurf zur Novelle des Glücksspielgesetzes wurde am 4. August 2026 der Europäischen Kommission zur Notifizierung übermittelt. Es folgt eine dreimonatige Stillhaltefrist, in der keine parlamentarische Beschlussfassung erfolgen kann. Der Entwurf sieht eine unabhängige Aufsichtsbehörde und offene Online-Konzessionen mit fünf Jahren Laufzeit ab 1. Oktober 2027 vor. Bis das Gesetz in Kraft tritt und Konzessionen vergeben werden, bleibt win2day der einzige konzessionierte Online-Anbieter in Österreich.

Geschrieben von der Redaktion „Casino Vergleich AT”.

Beste Live Baccarat Österreich 2026 – Anbieter im Vergleich
Beste Live Baccarat Österreich 2026 – Anbieter im Vergleich

Live Baccarat in Österreich 2026: Welcher Anbieter ist legal, welche Limits gelten und was kostet…